Sehenswertes - Sightseeing in Zwickau

Wahrzeichen der Stadt Zwickau ist das von 1522 bis 1525 erbaute Gewandhaus am Hauptmarkt. An seine erste Bestimmung als Zunft- und Handelshaus der Tuchmacherinnung erinnert heute noch die "Brille" in der Spitze der spätgotischen Giebelfassade. Seit 1823 bieten 400 Plätze dem Besucher in geschichtlichen Mauern eine ideale Umgebung für den Kulturgenuss. Das heutige Theater entstand 2000 durch Zusammenlegung des "Theaters auf dem Gewandhaus" und dem "Vogtland Theater Plauen".
Direkt hinter dem Gewandhaus ist das Puppentheater Zwickau, das 1987 eröffnet Puppenspiel für Große und Kleine zeigt.

Am Neuberinplatz 1, in unmittelbarer Nähe des historischen Hauptmarktes gelegen, ist das Zwickauer Hochzeitshaus, ein Ende des 15. Jahrhunderts errichtetes Bürgerhaus, dessen filigrane Staffelgiebel und Vorhangbogenfenster eindrucksvoll Zeugnis über die spätmittelalterlicher Baukunst ablegen.

Am Hauptmarkt 5 befindet sich die Gedenkstätte des Komponisten Robert Schumann, die, mit vielen persönlichen Stücken aus dem Besitz der Familien Schumann und Wieck, nicht nur Veranstaltungsort, sondern auch ein international anerkanntes Forschungs- und museales Zentrum der Schumann-Pflege ist.
Schräg gegenüber am nordöstlichen Ende des Markts steht das 1901 enthüllte Schumann-Denkmal.

Am südlichen Ende des Hautmarkts steht das dreigeschossige Rathaus Zwickaus, das 1403 nach dem großen Stadtbrand erbaut wurde. An der 1866/67 erstellten neogotischen Fassade ist das Zwickauer Stadtwappen zu sehen.

Der Dom St. Marien, dessen älteste Teile auf 1336 zurückgehen, ist beispielhafter Ausdruck für Sächsische Spätgotik. 1520 hielt sich der Reformator Thomas Müntzer hier auf.

Die bis auf das 13. Jahrhundert zurückgehenden Priesterhäuser im Domhof in der Altstadt zählen zu den ältesten Wohnbauten in Ostdeutschland. Als Denkmal bürgerlichen Bauen und Wohnens sind sie in der Liste von Denkmalen mit besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen.
Im Herbst eröffnete hier die 1. Zwickauer Gasthausbrauerei und seit Mai 2003 befindet sich hier ein Museum für Stadt- und Kulturgeschichte.

Die Galerie am Domhof präsentiert sich im neoklassizistischen Stil. Sie wurde 1876 als Ausstellungsraum des Zwickauer Kunstvereins eröffnet, zwischenzeitlich zu anderen Zwecken genutzt und 1977 als Städtische Galerie am Domhof wiedereröffnet und wird seitdem in kultureller Hinsicht umfangreich genützt, sei es als Ausstellungs- oder Produktionsstätte für Malerei, Graphik und Plastik oder als Bühne für Musik- und Literaturveranstaltungen.

Am Kornmarkt stehen eindrucksvolle Bauten der Spätgotik und Frührenaissance, an deren Fassaden noch die Zeichen der Gilden zu betrachten sind.

In der Peter-Breuer-Straße ist die im 13. Jahrhundert erbaute Grünhaider Kapelle, in dem alten Kloster ist heute ein Restaurant zu finden und der Klosterhof ist in den warmen Monaten Veranstaltungsort des Sommertheaters.

Bemerkenswert ist die gut erhaltene historische Bausubstanz der vergangenen Jahrhunderte. In der Nordvorstadt und in Pöblitz sind noch prächtige Häuser des Jugendstils und der Gründerzeit zu bewundern.
Ebenso beeindruckend ist das Johannisbad. Dieses Gesundheits- und Vitalbad vereint Stilelemente verschiedener Epochen wie dem Jugendstil und der Neogotik.
Ein weiteres Kleinod ist das Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" in dem man Sachsens schönsten und größten Terrassensaal im Jugendstil bewundern kann.

Das Automobilmuseum August Horch zeigt in Sonder- und Dauerausstellungen nicht nur die Zwickauer Automobilgeschichte, sondern dokumentiert Fahr- und Fahrsportgeschichte aus den letzten hundert Jahren.

1998 hat die Geburtsstadt des Trabanten dem liebevoll als "Rennpappe" bezeichnete Pkw ein Denkmal am Georgenplatz geschenkt.

Das Gebäude der Städtischen Kunstsammlungen Zwickau wurde nach 2-jähriger Bauzeit am 23. April 1914 als König-Albert-Museum übergeben. Der repräsentative Bau war von Anfang an als kombinierter Museums- und Bibliotheksbau für die städtischen Sammlungen, die berühmte Zwickauer Ratsschulbibliothek und das Stadtarchiv entworfen worden. Besonders durch ihren wertvollen Bestand an Inkunabeln, Drucken und Schriften ist die Bibliothek weltweit bekannt.

In Zwickau beginn die 140km lange Silberstraße, Sachsens erster und längster Ferienstraße. Sie führt durch das grüne Vogtland über die Bergstädte Schneeberg, Wolkenstein und Marienberg bis nach Dresden.Eine Vielzahl von Veranstaltungen entlang der Silberstraße geben zu allen Jahreszeiten Einblick in Leben, Kultur und Geschichte der jeweiligen Region.